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Historische Museum Basel

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Aktuelles & Veröffentlichungen

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Haus zum Kirschgarten, Donnerstag, 30. Januar 2020, 18.00 Uhr (Platzzahl beschränkt)

Vortrag:
Das Haus zum Kirschgarten: eine Freimaurer-Architektur (1775 –1780)
von Dr. Burkard von Roda

Es ist aus der Zeit des Ancien Régime kein anderes Bauwerk in der Schweiz bekannt, das von der Freimaurerbewegung geprägt ist. Nur vor diesem Hintergrund sind architektonische Eigentümlichkeiten des Wohn- und Geschäftshauses des privaten Bauherrn Johann Rudolf Burckhardt erklärbar. Sie lassen sich in ihrer Symbolik auf die Ursprungslegenden der Freimaurerei und deren mythische Herleitung aus dem jüdisch-christlichen Kulturkreis, aus der griechischen und römischen Antike und aus dem Mittelalter beziehen.


Dieses aus einer neuen Recherche von Burkard von Roda gewonnene Ergebnis gibt dem Kaufmannspalais, das seit 1951 vom Historischen Museum Basel als Wohnmuseum genutzt wird, eine bisher nicht erkannte Bedeutung: Das 1775-1780 erbaute Haus zum Kirschgarten in Basel steht in einem engen Zusammenhang mit der Geschichte der Freimaurerei und ihrem ersten Höhepunkt in der Schweiz.

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Eine Ausstellung des HMB im Kunstmuseum, Neubau 11. Oktober 201919. Januar 2020

Gold & Ruhm – Geschenke für die Ewigkeit

Eine Ausstellung anlässlich des 1000-Jahr-Jubiläums der Weihe des Basler Münsters, die im Herbst 1019 in Gegenwart von Kaiser Heinrich II. stattfand.


Die grosse Schau breitet ein kulturhistorisches Panorama aus, das die Herrschaft und Kultur des letzten ottonischen Kaisers multiperspektivisch erschliesst.

Kostbare Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa und den USA führen vor Augen, wie zentral Kaiser Heinrich II. und seine «goldenen Gaben» für die Stadt Basel und die Region im heutigen Dreiländereck waren.

Eine reiche Auswahl von prachtvollen mittelalterlichen Gold¬schmiedearbeiten, Bronzen, Textilien, herausragenden Beispielen der Buchmalerei und Elfenbeinschnitzerei aus den kulturellen Zentren des ottonischen Reichs sowie archäo¬logische Bodenfunde aus der Region Basel kontextualisieren die Münsterweihe als «Sternstunde« Basels. Darüber hinaus beleuchtet die Ausstellung die Lebensumstände der Zeit um 1000, die Beziehung Basels zum Königreich Burgund, das Zusammenspiel zwischen Herrscher und Kirche sowie den Kult um das später heiliggesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde.

Höhepunkt der Ausstellung bildet die Goldene Altartafel, die erstmals nach vielen Jahrzehnten aus Paris an den Ort seiner Bestimmung zurückkehren darf. Die vorübergehende Rückführung dieses goldenen Altarschmucks, den Kaiser Heinrich II. wohl anlässlich der Weihe der Basler Bischofskirche geschenkt hat, bietet die einmalige Gelegenheit, dieses mit der Geschichte der Rheinstadt so eng verwobene Meisterwerk zusammen mit weiteren Stiftungen des Kaisers zu präsentieren.

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Barfürsserkirche, 16. Oktober 201922. März 2020

Übermensch – Friedrich Nietzsche und die Folgen

Anlässlich Friedrich Nietzsches 175. Geburtstags und zum 150. Jubiläum seiner Berufung an die Basler Universität bietet die Ausstellung einen eindrucksvollen Einblick in das wechselvolle Dasein und die epoche¬machenden Gedanken des einflussreichsten und radikalsten Philosophen der Moderne.


Wer war Friedrich Nietzsche? Ein kriegsverherrlichender Nazi-Vordenker, ein Frauenfeind, ein Wahnsinniger? Oder nicht viel mehr ein Anti-Antisemit, ein bekennender Europäer und ein Verfechter des Individualismus und der Selbstverwirklichung, von dem wir für die Herausforderungen der Gegenwart einiges lernen können?

Anlässlich Nietzsches 175. Geburtstags und des 150. Jubiläums seiner Berufung an die Basler Universität geht das Historische Museum Basel diesen drängenden Fragen auf den Grund. Denn zweifellos ist der Einfluss Nietzsches auf die ihm folgenden Generationen bis heute ungebrochen und kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Entwicklung westlicher Gesellschaften im 20. und 21. Jahrhundert ganz allgemein, aber auch alle Bereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften sind von diesem Freigeist beeinflusst worden und seine Ideen reichen bis in unseren Alltag hinein.

Die Sonderausstellung in der Barfüsserkirche gliedert sich in drei Bereiche und nähert sich dem Jahrhundertphänomen Nietzsche zunächst über seinen Lebenslauf, in dem die Basler Zeit einen wichtigen Platz einnimmt. Anschliessend wird eine Einführung in einige seiner einflussreichen Werke geboten und die wichtigsten darin enthaltenen Konzepte und Ideen werden vorgestellt und anschaulich erklärt. Dazu gehören der «Wille zur Macht», die «Ewige Wiederkunft des Gleichen» und der titelgebende «Übermensch». Schliesslich eröffnet sich im dritten Teil ein weites Panorama der umfassenden Folgen seines Schaffens – von der wissenschaftlichen und künstlerischen Bearbeitung bis hin zur Populär- und Alltagskultur.

Die Ausstellung verschafft den Besuchenden einen kompakten und kenntnisreichen Überblick über das Leben, das Werk und Wirkung Friedrich Nietzsches und liefert das nötige Rüstzeug, um sich im Nietzsche-Jahr selbst an die eigene Lektüre zu wagen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher und grosszügig bebilderter Katalog im Christoph Merian Verlag. Die Publikation bietet eine abwechslungsreiche Folge prägnanter Essays von namhaften Experten aus aller Welt zu unterschiedlichsten Aspekten der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Friedrich Nietzsche.

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Barfüsserkirche, ab 22.06.2019

Zeitsprünge – Basler Geschichte in Kürze

In Basel leben rund 200'000 Menschen aus 200 Nationen. Die Stadt bildet das Zentrum einer grossen trinationalen Region, deren Geschichte weit zurückreicht. Die Ausstellung «Zeitsprünge» gibt einen schlaglichtartigen Überblick über Ereignisse und Entwicklungen, welche die Stadt und die Region geprägt haben.

Rund hundert Exponate führen durch die Zeit – beginnend bei den frühesten menschlichen Spuren bis zu Dingen der Gegenwart. Zu sehen sind dabei die bedeutendsten Zeugnisse der Stadtgeschichte, aber auch alltägliche und überraschende Objekte. Sechs Kurzfilme eröffnen historische Perspektiven auf Themen der Gegenwart, wie den Einfluss von Zuwanderung und Migration, die Bedeutung der Pharmaindustrie oder die Beziehung zwischen Stadt und Land. Medienstationen laden zum Entdecken und Rätseln ein und eine grosse interaktive Installation vereint Stadtpläne, historische Fotografien und Fakten zur Stadt- und Bevölkerungsentwicklung.

Die Eröffnung wird am 21. Juni 2019 mit einer Vernissage gefeiert. Der Eintritt ist am 22. und 23. Juni 2019 kostenlos. Die Ausstellung ist vollständig dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch) und rollstuhlgängig.

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Musikmuseum, 24.05.2019 bis 02.02.2020

Klangbilder – Basler Musikalien des 16. Jahrhunderts

Sie sangen Pariser Chanson, spielten polnische Lautenlieder oder sammelten Musikinstrumente: Für Basler Bürger der Renaissance – wie Amerbach, Platter oder Iselin – war Musik ein wesentlicher Teil des Kulturlebens.

Davon erzählen einzigartige Drucke und Handschriften der damaligen Zeit, die seit Jahren von der hiesigen Universitätsbibliothek wie ein Schatz gehütet werden. Mit der Ausstellung „Klangbilder“ wird dieser nun erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Nicht üppig Gold-Verziertes wird uns dabei beeindrucken, sondern Musikalien, die vom wirklichen Musikleben der Humanistenstadt erzählen.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis (FHNW), dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und der Universitätsbibliothek Basel statt.

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Kontakt

Verein für das
Historische Museum Basel
c/o Christiane Faesch
Burgunderstrasse 16
4051 Basel

E-MAIL
ch.faesch@bluewin.ch
Internetseite des Museums
www.hmb.ch

Der Verein

Der Verein für das Historische Museum Basel ist die traditionsreichste Institution zur Unterstützung des Museums.

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